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13.02.2012, 18:55 Uhr | exn
Juhrs appelliert: „Meinung von Jüngeren darf von Politikern nicht ungehört bleiben!“
Die JUNGE UNION (JU) begrüßt die Konzeptidee der CDU für einen Jugendrat in Braunschweig
„Jugendliche sind immer noch die besten Sachverständigen, wenn es darum geht, ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche für ihre Stadt umzusetzen “, sagt Manuel Juhrs, Kreisvorsitzender der JUNGEN UNION Braunschweigs. „Deshalb haben wir gemeinsam mit der CDU die Idee eines Jugendrats für unsere Stadt erarbeitet.“

„Auch wenn die Jugendlichen nicht wahlberechtigt sind“, so der Kreisvorsitzende weiter, “sollten Politiker im Rat und den Bezirken ihre Meinung noch mehr berücksichtigen. Am Alter jedenfalls darf ihre Beteiligung in unserem Gemeinwesen nicht scheitern.“

JU-Vorsitzender Manuel Juhrs
„Indem sie eigene Standpunkte vertreten, tragen sie Verantwortung und identifizieren sich mit gemachten Beschlüssen. Somit setzen sie sich auch zukünftig für die Gestaltung und Belange ihres näheren Umfeldes ein“, meint Manuel Juhrs. Er fordert die Vertreter aller Ratsfraktionen nun auf, „in einen ergebnisoffenen Planungsprozess einzutreten. Dieser muss sicherstellen, dass ein Jugendrat in Braunschweig von Anfang an, eine breite Rückendeckung durch alle politischen Akteure erhält.“

In der vergangenen Woche hatte die CDU Braunschweig ein Konzept für einen Jugendrat der Öffentlichkeit präsentiert. Demnach sollen 12 bis 18-jährige Braunschweiger eine eigene parlamentarische Interessenvertretung in der Kommunalpolitik erhalten. Das Konzept wurde von einem achtköpfigen Arbeitskreis erstellt, dem auch drei Mitglieder der JUNGEN UNION angehörten. Neben Manuel Juhrs waren auch die beiden Ratsherren Claas Merfort und Thorsten Köster beteiligt.