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25.01.2012, 10:13 Uhr | exn
JU-Vorsitzender Juhrs fordert: „Ängste der Bürger in der Region ernst nehmen!“
Ein Asse-Gesetz könnte eine vertrauensbildende Maßnahme sein.
Weil ein lückenloser Nachweis über die eingelagerten Materialien fehle, so der JU Vorsitzende Manuel Juhrs, „fordern wir, die getroffene Vereinbarung einzuhalten und atomare Altlasten aus dem einsturzgefährdeten Bergwerk zu bergen.“ Auch sei jetzt nicht die Zeit gekommen, „dass sich die politisch handelnden Personen gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben,“ meinte  Juhrs, es müssten eher ohne zeitlich Verzögerungen klare und nachvollziehbare Absprachen getroffen werden, die die Rückholung der Abfälle aus der Asse als oberstes Ziel hätten.
Braunschweig - Ein Großteil, der im Braunschweiger Land lebenden Bevölkerung wäre von den Folgen eines Zwischenfalls im Atommülllager-Asse betroffen. „So ist es kein guter Stil“, sagt Juhrs, „zweideutige Kommentare zu lancieren, die ein unklares Lagebild wiedergeben.“ Damit würden nur unnötig Ängste in der Bevölkerung geschürt, fügte der Vorsitzende der CDU-Nachwuchsorganisation hinzu. Ein zum Jahreswechsel veröffentlichtes Zeitungsinterview des ehemaligen Landesumweltministers Sander (FDP) hatte in der Frage der Rückholung der Abfälle aus der Asse zu Irritationen geführt.