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16.09.2017, 16:00 Uhr | Pawelczyk
Junge Union Braunschweig fordert
Stärkung des Zentralen Ordnungsdienstes
Die Junge Union (JU) Braunschweig spricht sich für eine deutliche Stärkung des zentralen Ordnungsdienstes (ZOD) in der Stadt aus, denn nach Ansicht der Jungen Union muss auf öffentlichen Plätzen und in den Braunschweiger Ortsteilen eine stärkere Präsenz des ZOD erfolgen.
Braunschweig - Max Pohler, Kreisvorsitzender der JU sagt: „Die Sicherheit der Braunschweigerinnen und Braunschweiger steht an erster Stelle, deshalb muss die Anzahl der Streifgänge des Ordnungsdienstes an belebten und kritischen Standorten deutlich erhöht werden! Das hierzu benötigte Personal muss bereits in diesem Jahr bereitgestellt werden, spätestens 2018.“
Die Überwachung der kritischen Punkte im Innenstadtbereich hat höchste Priorität. Beispielsweise im Bereich der Rathauskollonaden, am Bohlweg und im Friedrich-Wilhelm-Viertel geschehen – gerade am Wochenende – unzählige Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Die bessere Überwachung dieser kritischen Punkte soll solchen Delikten vorbeugen und damit die Sicherheit erhöhen, auch die gefühlte.
„Insbesondere in der bevorstehenden dunklen Jahreszeit sind diese Orte besonders gefährlich und bieten Dieben und Straftätern viele Möglichkeiten. Wir fordern deshalb Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger in Fragen der Sicherheit auf öffentlichen Plätzen. Statt viel Geld in das Personal für Geschwindigkeitsmessungen zu investieren, sollte die Präsenz auf den Straßen durch mehr geschultes Personal deutlich erhöht werden“, kommentiert Pohler seinen Vorstoß.
Doch nicht nur im Innenstadtbereich ist eine Intensivierung der Arbeit des ZOD von Nöten. Zahlreiche der 19 Braunschweiger Bezirksräte haben in der Vergangenheit anlassbezogen eine Ausweitung der Arbeit des ZOD gefordert. Bisher hat sich die Verwaltung darauf zurückgezogen, dass nicht genügend Personal für weitere Einsätze vorhanden sei. Der ZOD sollte deshalb zeitnah personell aufgestockt werden, um die Sicherheit und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunschweig nicht zu verlieren.